 | Der Bleistift ist eines der meist benutzten Schreibutensilien. Ob in Kindergärten, Schulen oder auf der Arbeit, jeder nutzt ihn. Die Graphitmine ist in einen Holzschaft eingebettet, die häufig auch eine Farblasur besitzt. Entgegen seinem Namen enthält er heute kein Blei mehr. |
Noch bis ins 20. Jahrhundert wurde der Bleistift auch im Deutschen meist nach dem französischen Wort Crayon genannt. Hauptsächlich wird er für Zeichnungen, technische oder künstlerische Skizzen, zum Stenographieren oder für Notizen verwendet. Seine Vorteile liegen in der einfachen Handhabung, der Fähigkeit, auch mit der Spitze nach oben zu schreiben, der relativen Wischfestigkeit, sowie in der Möglichkeit, das Gezeichnete leicht mit einem Radiergummi wieder zu entfernen. Die Schreibfähigkeit des Bleistiftes basiert auf der geschichteten Kristallstruktur des Graphits, den so genannten Graphen-Lagen, bei der die van-der-Waals-Bindung zwischen den Atomlagen so gering ist, dass sie leicht gerieben werden können. Merkmale: Bleistifte haben zwar eine Normlänge von 180 mm, der Durchmesser ihrer Grafitminen kann aber je nach Hersteller variieren. Der Querschnitt des Holzschafts kann rund, drei- oder sechseckig sein. Ein runder Bleistift kann leicht zwischen den Fingern gerollt werden, wodurch verschiedene Seiten der Grafitmine mit der Zeichenfläche in Kontakt kommen. Die Stifte mit sechseckigem Querschnitt sind stabiler und weniger ermüdend zu halten, zwingen den Künstler aber bei jeder leichten Griffänderung zu einer kurzen Unterbrechung, die zu einem weniger flüssigen Strich führen kann. Sehr ergonomisch und gut zu halten sind Stifte mit dreieckigem Schaft. Vorteile: Das vielfältigste Zeichenmedium mit einer riesigen Bandbreite an Gradationen. Sauber und leicht zu transportieren. Nachteile: Bleistifte von heute sind auffallend elastisch, dennoch sollte man sie nicht fallen lassen – der Versuch, einen Bleistift mit gebrochener Mine zu spitzen. Kann sehr frustrierend sein. |