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Kleines Vlieslexikon

Vliese verhindern beim Nähen das Verrutschen von Stoffen, geben Stabilität und können sogar für Volumen sorgen.

Nachfolgend eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Vliese.

Bügelvlies
z. B. Vliesofix® von Vlieseline® - ideal zum Applizieren mit dem Bügeleisen: Beide Seiten des Vlies´ haften auf Stoffen, Bast, Holz, Pappe, sogar auf Leder, nachdem es mit Hilfe eines feuchten Tuchs und geringer Temperatur ca. 10 Sekunden aufgebügelt wurde.

Vlieseline® H250
besonders stabiles Bügelvlies – ideal für das Nähen von z. B. Kragen, Taschen, Gürtel und weiteren Bastelarbeiten. Es eignet sich für leichte bis mittelschwere Stoffe.

Vlieseline® Rasterquick
gibt es mit bedrucktem Karo- oder Dreiecksmuster. Die vorgegebenen Linien erleichtern ungemein das Zuschneiden des Stoffes.

Volumenvlies
gibt es in verschiedenen Stärken und sogar als hitzebeständige Ausführung zum Wattieren von Nähstücken: Krabbeldecken, Taschen, u.v.m.

Microfaservlies
Allergiker geeignete Unterlage, die sogar bis 95°C gekocht werden kann. Kann wie Stoff verarbeitet und geschnitten werden, eignet sich auch ohne weiteren Stoff zum Erarbeiten von Kissen, Decken und Bettunterlagen. Die weiße Velouroptik ist bemalbar.

Soluvlies
Das kreativste aller Vliese! Es dient als stützende Unterlage für alle Näharbeiten und löst sich anschließend rückstandslos im kalten Wasser auf.

So funktioniert es: Man sprüht einen temporären Haftspray auf das Vlies, anschließend können nach Belieben Stoffe, Stoffreste, Wollfäden, Seidenschnüre oder ähnliches auf dem Vlies positioniert und vernäht werden. Wird nun das Soluvlies im Wasser ausgewaschen, werden die Fäden und Stoffreste mit den durchgeführten Nähten zusammengehalten. Auf diese Weise entstehen z. B. Pullover, Schals oder sogar edle Schmuckketten!

Bügelvlies

Rasterquick

Soluvlies

 


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